Behandlung von Säuglingen und Kindern
Bei Säuglingen und Kindern wirken die therapeutischen Behandlungsansätze der Chinesischen Medizin sehr gut. Ihre Beschwerdebilder bestehen meist erst seit kurzer Zeit. Der Körper reagiert sehr viel feiner auf die Vorgänge die durch Akupressur und Akupunktur angeregt werden können, als bei Erwachsenen. Veränderungen sind meist nach wenigen Terminen erkennbar.
Kinder sind aus der Sichtweise der Chinesischen Medizin keine "kleinen Erwachsenen", nicht nur die Anamnese sondern auch Diagnose und Behandlung erfolgen in einem anderen Rahmen.
Für mich steht an oberster Stelle dass Ihr Kind Vertrauen zu mir aufbauen kann.
Keine Behandlung oder Behandlungsmethode sollte mit Angst gekoppelt sein.
Da Kinder weniger Ruhe und Zeit für eine lange Befragung bei Ihrem Termin mitbringen, erhalten die Eltern vorab einen ausführlichen Fragebogen, welchen ich ein paar Tage vor Ihrem Termin ausgefüllt zurück benötige. Wir werden über einzelne Themen und eventuell akut auftretende Beschwerden persönlich sprechen. Ist das Kind alt genug, liegt mir besonders viel an der Einschätzung Ihres Kindes zu den eigenen Beschwerden. Das ist am Anfang vielleicht nicht ganz so perfekt wie wir Erwachsenen es formulieren würden, ist aber ein wesentlicher Bestandteil den eigenen Körper besser kennen zu lernen. Hier kann es auch mal zu „Schamesröte“ kommen, wenn nach dem Duft des eigenen Stuhlgangs gefragt wird, oder zu ein bisschen "rum gedruckse oder giggeln" führen. Es löst meist einen Prozess im Kind aus, dem ein paar weitere Fragen folgen und die Kinder ihre Beschwerden danach besser in ihren eigenen Worten beschreiben können.
Nach dem ersten Kennenlernen führe ich meine Untersuchung entsprechend des Alters und Beschwerdebildes durch. Bei Säuglingen und Kleinkindern ist zum Beispiel eine differenzierte Pulsdiagnose, wie bei älteren Kindern ab dem 4 bis 5 Lebensjahr noch nicht möglich, wohl aber eine generelle Bewertung des Pulses und damit bereits mit der Zungendiagnose, ein Eckpunkt in meiner Diagnose.
In den Ablauf der Behandlung beziehe ich die Eltern, wie auch die "kleinen Patienten" mit ein und erkläre altersabhängig was ich gerade tue und warum ich es tue. Hierbei kommt manchmal mein kleiner Plüschelefant mit auf die Behandlungsliege um eine Behandlungsmethode zu erklären oder bei den etwas älteren Kindern kann auch die Lieblings CD als Hilfe gegen eventuell aufkommenden Ängste der " größeren, kleinen Patienten" hilfreich sein. Bringen Sie diese gerne mit, zur Behandlung.
Alle angewandten Therapieformen werden vor der Behandlung mit Ihnen und Ihrem Kind besprochen. Kinder sind meistens sehr offen und wenn man sie in den Ablauf involviert, nicht wirklich ängstlich.
Bitte planen Sie etwas Zeit ein, wenn der Termin in Ruhe und ohne Stress verläuft, kann sich Ihr Kind besser auf die Situation einlassen.
Einige Beispiele zu Krankheitsbildern, die ich in meiner Praxis mit Akupunktur und Chinesischer Medizin behandle sind folgende:
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Impfprophylaxe
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Schwache Konstitution
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Verdauungsbeschwerden
Durchfall
Verstopfung
Erbrechen
Reiseübelkeit
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Hauterkrankungen
Ekzeme
Atopische Dermatitis u.ä.
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Allergien
Lebensmittelunverträglichkeiten
Heuschnupfen
Reizhusten o.ä.
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Infekte der Atemwege
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Kopfschmerzen
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Bettnässen
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Rezidivierende Blasenentzündungen
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Ängste und Konzentrationsschwächen
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Schlafstörungen
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Hyperaktivität
Teilweise werden die oben genannten Krankheitsbilder in Kombination zu einer schulmedizinischen Behandlung durch geführt.
Wenn Sie Fragen haben oder unsicher sind, ob die Erkrankung Ihres Kindes durch die Ansätze der Chinesischen Medizin behandelt werden kann, berate ich Sie gerne.